Über Miss Butterfly…
„Miss Butterfly“ (Jahrgang 1970) kann man nicht einfangen, sie fliegt einem ausschließlich zu. Es gibt kaum jemanden, der nicht lächeln müsste, wenn sie sich auf seinem Arm niederlässt. Sie ist gerne im richtigen Moment am richtigen Ort. Wenn sie es wünscht, bleibt ihr nichts verborgen. Mit zarten Flügelschlägen verbreitet sie ihr Statement nachhaltig: „Ich suche keine Schlagzeilen, sie begegnen mir sowieso!” Auf den ersten Blick ist dieses Fräulein Schmetterling einer Blume gleich, die fliegen kann. Augenfällig schillernd. Als feature writer, trendscout, und networker ist sie Papillon-üblich extrem wandelbar – mit Vorliebe bissig und biestig, hart am Puls der Zeit. Aber Keine Angst! Behandelt man sie gut, bleibt sie ungefährlich!
Erspäht man diesen Schmetterling, ist man verzaubert: eine rasende Reporterin wie aus dem Bilderbuch. Ihre Kreativität der Antrieb, der sie Richtung Sonne flattern lässt. Nicht viele flattern durch die Lüfte und können dabei Herzen öffnen. Dieser bunte Papillon hat bereits viele Flugmeilen auf seinen Flügeln getreu ihrer Maxime, mit ihren Stories den Blätterwald zu rocken. Als sie sich im zarten Raupenalter ihrer besonderen Fähigkeiten bewusst wurde, begann ihre journalistische Metamorphose: anfangs, mit sechs Jahren, zog sie mit einem Reporterblöckchen durch die Lande, notierte sich darin all ihre Eindrücke bildhaft. Ihr erstes “Meisterstück” – einen feuerroten Kugelschreiber – zog sie selbst dafür aus dem Kaugummiautomaten.
Abgeschottet von der Welt in einem Seidenkokon vollzog sich Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr die Verwandlung zum Schmetterling. Zunächst auf der Universität „LMU“ und der Deutschen Journalistenschule „DJS“, später im Redaktionsalltag verbunden mit Stories, Stories, Stories, die sie seit 1989 zum einzigartigen Typus ihrer Spezies machen: sie ist ein waschechtes StoryBeast!
Kaum dem Kokon entschlüpft, startet sie eine Karriere beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen: Kinder- und Jugendprogramme, Live-Sendungen, Nachrichtenformate. Sie wurde Feature-Autorin für die Wissenschaftsabteilung. Lange Flüge unter anderem zum Italienischen Fernsehen „RAI“ und zu Korrespondentenbüros in Paris und Rom prägten sie. Nebenbei wurde sie Geburtshelferin des legendären Trend- und Fashionmagazins InStyle.
Einige Begegnungen auf ihren langen Flügen haften ihr ewig an. Machten sie zu dem, was sie heute ist. Wie auch das Interview mit dem Dalai Lama. Der Auftrag, sich auf den Arm des buddhistischen Oberhauptes zu setzen, verschaffte Miss Butterfly keine Sorge, den nicht erfüllen zu können. Vielmehr: “In welcher Sprache soll ich mich mit ihm unterhalten? Er spricht doch 18, ich nur vier?” – Die Antwort der Chefredakteurin lautete: “Sprechen sie die, die sie gut beherrschen: die Sprache des Herzens.”
Und ob dieser Sprache ließen auch andere wie u.a. David Bowie, Zucchero, Lionel Richie, La Toya Jackson, Tara Reid und Lewis Hamilton sie ihr Leben, ihre Liebe und ihre Gefühle erzählen. Rod Stewart, Michael Ballack, Flavio Briatore und Tom Cruise kamen nicht umhin sie wegen ihres Charmes unerlaubt erlaubt auf ihrer Hochzeit mittanzen zu lassen. Selbst dadurch brachte es Miss Butterfly bis zum italienischen Mafia-Boss „Ernano Baretta“ in den Knast und zur Papst-Beerdigung in Rom auf den Platz neben der Mutter aus Kalkutta – „Schwester Nirmala“, der Nachfolgerin von Mutter Teresa.
Während die Weltpresse noch dem italienischen Maestro Luciano Pavarotti vergeblich hinterher fieberte, nahm „Signora Farfalla“ erfolgreich die Spur auf. Auf einem Rundflug über Bella Italia entdeckte sie – ganz zufällig mittels ihrer Facettenaugen – auf dem Lande dessen gut getarnten, letzten Wohnsitz. Diese BUNTE-Story schrieb Pressegeschichte und wurde weltweit nachgedruckt.
Schillernd, mannigfaltig bunt, professionell und profund – das ist die Welt von Miss Butterfly. Mittendrin der Papillon. Stets startklar zum Abflug.






